Hagener Kulturring e.V. schreibt seinen ersten Literaturpreis aus
Der 1945 gegründete Hagener Kulturring e.V. integriert in den Begriff der Kultur u. a.
- Architektur,
- Bildhauerei,
- Heimat,
- Literatur,
- Malerei,
- Musik,
- Schauspiel und Sprache.
Er ist angetreten, Kultur zu fördern, insbesondere zur interaktiven Kulturarbeit anzuregen und die kulturellen Kräfte in der Stadt Hagen zu stärken.
"Es gibt Kulturen des Zuhörens, des Hinsehens, des Mitempfindens, des Widerspruchs, des Schreis, der Wut, des Leids, des Widerstandes, der Regionen und der Milieus. Es gibt auch die Kulturen des Lernens, des Herrschens, der Demokratie." [1]
Kultur kennt kein Alter, also sprechen wir über Kinder-, Jugend- und auch Erwachsenen- sowie Seniorenkultur. Kultur ist ein "Lebensmittel" für alle Generationen.
Kunst und Kultur müssen auch in Hagen verstärkt als Auftrag der Bildung angesehen werden. Das heißt u. a.: Generationsübergreifende Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger unabhängig von sozialem Status, Milieu oder Ethnie.
Förderung der Bildungseinrichtungen öffentlicher und freier Träger.
Einbindung der Künstlerinnen und Künstler in die kommunale Bildungsarbeit.
Der Hagener Kulturring e.V. tritt selbst als Initiator von Kulturpreisen auf. Er schreibt aus diesem Grunde seinen
ersten Literaturpreis
aus.
Der Hagener Kulturring e.V. lädt junge Menschen aus der Region, die sich literarisch mit
- Epik
- Lyrik
- Dramatik
- Sachliteratur/Sachtexte
- Kinder- und Jugendliteratur aber auch mit
- Kultur- und Literaturgeschichte
betätigen, ein,
bis zum 31. August 2010
eigene Texte an folgende Adresse einzureichen:
Literaturpreis des Hagener Kulturring e.V.
c/o Siegfried Piotrowski, Postfach 27 42, D- 58027 Hagen
Eine von dem Hagener Kulturring e.V. zu benennende Jury wird die ihrer Meinung nach besten drei Beiträge auswählen. Diese werden anlässlich eines Events zum 65-jährigen Geburtstag des Hagener Kulturrings am 24. September 2010 von den Autoren gelesen.
Die Preisträger werden mit einer Urkunde geehrt.
Der Literaturpreis soll insbesondere als Anerkennung und Aufruf verstanden werden, den beschrittenen kulturellen Weg nicht zu verlassen. Er soll junge Menschen anregen, sich verstärkt der Kultur als Auftrag der Bildung zuzuwenden.
Hagen, am 15. Juli 2010
Siegfried Piotrowski (Vorsitzender), Hartmut Gloger (stv. Vorsitzender), Markus Meilwes (Geschäftsführer)
[1]Zitat aus vorwärts.de von Jörn Laue-Weltring (29.09.2009)